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Beschreibung des Rolls-Royce Corniche
Unter diesem Namen wurden von 1971 bis 1995 die Coupé- und Drophead Coupé- (Cabriolet-) Varianten des *Rolls-Royce Silver Shadow und von 2000 bis 2002 die Rolls-Royce-Version des Bentley Continental R vermarktet.
Corniche (1971–1986)
Der Name Corniche wurde 1971 für die seit 1965 beziehungsweise 1967 gefertigten Coupé- und Cabrioletversionen des Silver Shadows eingeführt. Die Fahrzeuge wurden bei der zu Rolls-Royce gehörenden Karosseriebauer Mulliner Park Ward in London hergestellt. Zeitweilig gab es von der Schwestermarke Bentley ein Parallelmodell Bentley Corniche, das 1984 in Bentley Continental umbenannt wurde. Den Namen Corniche hatte schon 1939 ein Prototyp auf Basis des Bentley Mark V getragen, der aber wegen des Kriegsausbruches nicht mehr in Serie gegangen war.
Das Corniche Coupé wurde 1982 aus dem Angebot genommen.
Der Corniche besaß den regulären V8-Motor des Hauses mit Motorblock aus einer AluSil-Legierung, Aluminium-Zylinderköpfen und nassen, gusseisernen Zylinderlaufbuchsen. 104,1 mm Bohrung und 99,1 mm Hub ergaben einen Gesamthubraum von 6750 cm³. Anfänglich war der Motor mit zwei SU-Vergasern, ab 1975 mit einem Solex-Vierfachvergaser bestückt. Ab 1980 wurde eine Bosch-Einspritzung verwendet.
Die Dreigangautomatik, eine Turbo Hydramatic 400, stammte von General Motors. Das Fahrwerk wies Einzelradaufhängung rundum und Schraubenfedern an Vorder- und Hinterachse auf, ferner eine automatische Niveauregulierung (von Rolls-Royce unter Verzicht auf die pneumatischen Dämpfer unter Citroen-Lizenz hergestellt), zunächst an allen vier, später nur an den Hinterrädern. Für Verzögerung sorgten Scheibenbremsen rundum, ab 1972 in innenbelüfteter Ausführung.
Der Radstand von 3042 mm wurde 1974 auf 3048 und 1979 auf 3061 mm gestreckt.
Corniche II (1986–1989)
1986 wurde das Modell nach einer Modellpflege in Corniche II umbenannt. Die Chromstoßstangen wichen Einheiten aus Aluminium und Gummi. Der Kühler bestand aus Aluminium, das Öl erhielt einen eigenen Ölkühler. ABS war nun Serie, Airbags waren nicht lieferbar. Weitere Änderungen waren neue Felgen, neue Rückfahrleuchten neben dem hinteren Nummernschild, neue Sitze und ein überarbeitetes Armaturenbrett.
Corniche III (1989–1993)
Der Corniche III wurde auf der Frankfurter IAA im Herbst 1989 vorgestellt. Einzige größere Neuerung gegenüber dem Corniche II waren die serienmäßigen Airbags. Die Stoßstangen waren nun nicht mehr schwarz ausgeführt, sondern in Wagenfarbe lackiert, das Fahrwerk erfuhr Verbesserungen. Im Interieur wurden Armaturenbrett und Mittelkonsole retuschiert.
Corniche IV (1993–1995)
1993 wurde der Corniche IV vorgestellt. Nachdem Mulliner Park Ward geschlossen worden war, wurden die Wagen nun im Stammwerk in Crewe gefertigt. Anstelle der Plastik- kam eine Glasheckscheibe zur Verwendung, dazu wurde der Verdeckmechanismus überarbeitet, das manuelle Verriegeln entfiel. Zur Serienausstattung zählten neben Fahrer- und Beifahrerairbag auch eine FCKW-freie Klimaautomatik.
Die letzten 25 im Jahr 1995 hergestellten Corniche erhielten einen Turbomotor und hießen offiziell Corniche S.
Allgemeine Beschreibung
Karosserie
Cabrio Verdeck
Fzg-Elektrik
Ausstattung
Fahrwerk
Motorraum
Die Komponenten des Motorraums
1 Kühlwasserbehälter 2 Klimagenerator 3 Lenkgetriebe-Öl-Behälter 4 Temperaturregler 5 Ansaugrohr 6 Motorkabelbaum Stecker 7 Wischwasser 8 SU Vergaser 9 Verteiler 10 Lichtmaschine 11 Niederdruck Kühlmittelrohr 12 Hochdruck Kühlmittelschlauch 13 Hydraulikölbehälter 14 Heizungswasserschlauch 15 Scheibenwischmotor
Auflistung aller Komponenten
Kaufberatung des Rolls-Royce Silver Shadow
Karosserie
Schwellerspitzen vorn/hinten, Radläufe vorn/hinten, Kotflügel hinten unten, Schweißnähte an Front- und Heckschürze, Bodenbleche vorn (bedingt durch Wassereintritt an Scheibendichtung oder über Frischlufteinlaß wg. verstopfter Ablaufleitung)
Serie 1 (Chromstoßstangen): Stoßstangenecken hinten
Kühlergrill
Lötnähte an Vorder- und Hinterkante (oben), muss aussehen wie aus einem Stück
Elektrik
Alles auf Funktion testen (einschl. Tempomat und Klima)!
Niveauregulierung
auf Funktion testen: Motor laufen lassen, hintere Tür öffnen (—> Innenbeleuchtung an), zu zweit auf Kofferraumkante setzen: Einfederung muss unmittelbar ausgeglichen werden da sich das System im "schnellen Modus" befindet. Wird die Einfederung nur langsam ausgeglichen, ist das System fälschlicherweise im "langsamen Modus". Ursache dafür ist meistens das Umschaltventil (Solenoid Valve), welches für die Aktivierung des "schnellen Modus" verantwortlich ist. Findet überhaupt kein Ausgleich der Einfederung statt, arbeitet die Niveauregulierung überhaupt nicht. Ursachen dafür gibt es sehr viele, u.a. defekte bzw. verschmutzte Höheneinstellventile oder Druckminderer. Aber auch zu geringer Druck im System kann Ursache sein.
Bremsen
(besonders bei langen Standzeiten des Silver Shadows): Schläuche quellen zu, Sättel gehen fest Bremsentest durchführen bei ausgeschaltetem Motor und es sollten ca 30 Tritte des Bremspedals möglich sein, bis die Lampen leuchten.
Motor
Block links und rechts hat von unten gesehen je vier kleine Kontrollöffnungen; wenn hier Öl oder Wasser austritt, wird's teuer
Kaufberatung detailliert
Reparatur Anleitungen für den Rolls-Royce Silver Shadow
Karosserie
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Ausstattung
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